Ein teuflisch netter Engel – Dana Graham

Todesengel küsst man nicht – oder doch?
Die Suche nach zwei auf Erden verschwundenen Seelen klingt für Engel Tamael wie ein Routineauftrag. Doch kaum angekommen, verliert er seine Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen und wird von einer jungen Frau entdeckt.
Floristin Jana weiß nicht, wo ihr der Kopf steht: Mit der Eröffnung ihres Blumenladens und einem unzuverlässigen Angestellten hat sie keinen Nerv für den überheblichen, gestrandeten Engel, der bei ihr einziehen möchte und nicht einmal weiß, wie man eine Dusche bedient. Dennoch gibt sie seinem Wunsch nach – und sofort fliegen die Fetzen zwischen ihnen!
Trotz aller Auseinandersetzungen merkt Jana bald, dass hinter Tamaels kühler Fassade mehr steckt als angenommen. Wider Erwarten entwickelt sie Gefühle für den Boten Luzifers und wünscht sich mehr als nur eine WG auf Zeit mit ihm. Aber darf man sich in einen Todesengel verlieben?
Eine magisch-humorvolle Wholesome-Romance zwischen Himmel und Hölle!
Cover
Das Cover ist in gelb gehalten, was mal definitiv was anderes ist. Im unteren Bereich befindet sich eine kleine Kapelle, ein Blumenstand mit Verkäuferin. Mittig befindet sich der Titel der mit einem Blumenkranz eingerahmt ist – welcher doch ein klein wenig in der Handlung wieder auftauchen wird, in Form von Blumendeko an einer Heiligenstatue. Darüber findet man einen Engel.
Rezension
Dana hat hier einen zauberhafte Geschichte über einen doch teils sehr von sich überzeugten und arroganten Engel, der nicht so ganz mit seinem Schicksal zufrieden ist. Man hat auch immer wieder den Duft von Janas Blumenladen in der Nase. Jana ist eine wunderbare Person, die sich aufopfert um es allen recht zu machen. Sie möchte einfach alles richtig machen, Träumt davon das ihr kleiner Blumenladen ein Erfolg wird. Dann taucht Tamael vor ihr auf und stellt so einiges auf den Kopf. Was doch immer wieder beim Lesen zu so manchem Schmunzel führt, da Engel eben keine Menschen sind und sich mit so banalen Dingen, wie Kleidung, Schlafen oder auch Essen nicht die Zeit vertrödeln.
Durch diese Kleinigkeiten und Tollpatschigkeit bekommt dieser sture, arrogante Engel doch immer mehr Menschlichkeit.
Mein Fazit
Eine magische und himmlische Geschichte, in die man gerne abtaucht. Die einen auch mal aus dem gewohnten Leseschema holt und über den Tellerrand schauen lässt, da es eine schöne Mischung aus Magie, mythischen Wesen – Erzengel, Dämonen, Todsünden … – und realen Personen, mit ganz alltäglichen Problemen ist.