Einhornblut und Feuerherz – Fanny Bechert

Ein verhängnisvolles Geheimnis. Ein unsterblicher Feind. Und eine Suche, die alles verändert.
Seit Amelia denken kann, war ihr das Meer verboten. Als das Tor zum Strand eines Tages offen steht, findet sie dort ein Tagebuch, das alles verändert. Ihre Mutter, die angeblich in den Fluten starb, war nicht das, was sie zu sein schien – und sie könnte noch am Leben sein, irgendwo in den Magischen Landen. Entschlossen macht Amelia sich auf die Suche und gerät in eine Welt aus Magie, Legenden und tödlichen Gefahren.
Dabei ist sie nicht die Einzige, die die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Eine dunkle Gestalt verfolgt jeden ihrer Schritte und ein brennender Bär jagt sie durch die Nacht. Um zu überleben, muss sie sich mit Valerian verbünden – einem Mann, dessen Herz so lodernd ist wie die Flammen, die Amelia fürchtet. Doch was, wenn ihr größter Feind in Wahrheit an ihrer Seite steht?
Cover
Es ist in einem dunklen Rot gehalten. Mittig wurde ein goldenes Wappen platziert, welches aus einem Bärenkopf und einem Einhorn sowie einigen zierenden Ornamenten besteht. Unter dem Wappen befindet sich der Titel in einfachen goldenen Buchstaben.
Rezension
Fanny Bechert hat einfach einen wundervoll fesselnden und bildhaften Schreibstil.
Als Liebhaber von „Das letzte Einhorn“ konnte ich nicht an diesem Werk von ihr vorbei.
Es handelt sich um eine düstere Adaption dieser Geschichte. Durch Fannys Schreibstil werden die Charaktere regelrecht zum Leben erweckt.
Es beginnt mit zwei Brüdern – einer ist dem Licht, dem Guten (Einhörner, Feen, …) zugewandt, der andere dem Dunklen, sprich Bösen (Nachtmare, Dämonen,…). Gegenseitig können sie die jeweiligen Wesen nicht sehen. Doch versucht der Bruder des Lichts, seinem Bruder, der beginnt dem Dunklen zu verfallen, das Schöne zu zeigen, wodurch er ein Einhorn überredet sich zu zeigen, was es in Menschengestalt tut.
Die weitere Geschichte wird aus Sicht von Amelia, der Tochter des Einhorns , sowie Valerian erzählt. Es ist eine magische Reise, die uns und Amelia zum Zirkus mit seinen Kuriositäten bringt, welchen man aus der ursprünglichen Handlung kennt.
Man erlebt wie aus einer Prinzessin mit rosa Haaren eine gestandene Frau wird, die für sich und ihre Liebe einsteht. Die versucht nicht nur schwarz und weiß zu sehen, sondern hinter das Schwarze sieht.
Mein Fazit
Eine magische Geschichte, die einen mit nimmt und zeigt, das es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Man sollte doch einfach mal hinter das dunkle sehen. Auch fehlen die Figuren, wie der Magier Wenzel und seine Frau nicht in der Geschichte und haben doch einen sehr bedeutenden Platz.
Fanny hat hier eine wundervolle Adaption an „Das letzte Einhorn“ geschaffen.