Im Schatten der Drachenflamme – Roukeiya Peters

Im Schatten der Drachenflamme – Roukeiya Peters

Die Vergangenheit ruht nicht – sie brennt  

In Edinburgh bleiben die Aufträge für die Hüterin magischer Kreaturen aus. Maisie droht, den letzten Ort zu verlieren, der sie noch mit ihrer Familie verbindet. Doch dann erreicht sie ein Hilferuf: Die abgeschiedene Akademie Flora Noctis wird von einem Drachen heimgesucht. Gelingt es Maisie, die Angriffe aufzuklären, könnte das ihre Rettung sein. Gemeinsam mit ihrem Blauspitzdrachen macht sie sich auf den Weg zu der Akademie, die sie eigentlich nie wieder betreten wollte. 

Kaum angekommen, gerät sie in ein Netz aus Intrigen, dunklen Geheimnissen und Erinnerungsfetzen, die ein düsteres Bild zeichnen. Alte Wunden reißen auf, als sie ihren einstigen Freund Noah wiedertrifft, der ihr nun mit unverhohlener Abneigung begegnet.

Während Maisie versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, wird ihr klar, dass ihre eigene Vergangenheit untrennbar mit den Ereignissen verwoben ist. 

Doch wem kann sie vertrauen, wenn nicht einmal sich selbst? 

Cover

Das Cover ist in Schwarz und gelb gehalten. Mittig befindet sich eine Phiole in der eine Flamme glimmt, hinter der man über das gesamte Cover das Gesicht eines Drachen sieht, von dem am stärksten die gelben Augen oberhalb der Phiole herausstechen.

Unter der Phiole befindet sich der Titel. Sehr düster und passend zur Handlung.

Rezension

Primär dachte ich, wird wieder eine dieser Akademiegeschichten mit Herzschmerz und Vergangenheitsaspekten sein. Ich wurde eines besseren belehrt. Ja, es spielt hauptsächlich an der Akademie Flora Noctis – nur aus dem Aspekt, das Maisie als Erwachsene wieder an ihre ehemalige Schule zurück kommt. Und das Ganze nochmals von außen betrachten kann. Allerdings muss sie sich hier auch ihrer Vergangenheit stellen, in welcher doch so manche Lücke klafft.

Man weiß erstmal nicht, wem kann man trauen und wieso ist Maisie eigentlich so blauäugig und läuft mit offenen Armen in ihr Verderben, bis ihr ein Drache die Augen öffnet und einiges in Frage stellen lässt.

Zwischendurch muss man, auch wenn man unbedingt weiterlesen möchte, doch das gelesene sacken lassen und eine kleine Verschnaufpause machen.

Die Wendungen nehmen immer mehr zu, zum einen hat es die Autorin geschafft einem ein Bild in den Kopf zu zaubern in welche Richtung es geht, was sie gekonnt im nächsten Satz wieder komplett auf den Kopf stellt. Irgendwann weiß man selbst nicht mehr, wer steht jetzt auf welcher Seite, wem kann man vertrauen.

Mein Fazit

Eine faszinierende Geschichte die einen mitreißt und bis zum Ende nicht mehr los lässt. Dieses Buch hat alles was das Leserherz begehrt, Intrigen, Wirrungen, Verrat, Herzschmerz ….

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