Skyfire Academy: Der Herzschlag eines Dämons – Jenny Piper

Wenn ein Handel mit dem größten Feind deine beste Chance ist – bist du bereit, dein Herz aufs Spiel zu setzen?
Tagsüber Studentin an der Akademie der Dämonenjäger in Tokyo, nachts auf der Suche nach Informationen über das Verschwinden ihres Vaters: Hanaes Leben ist gefährlich, doch sie kennt es nicht anders.
Seit ihr ein mechanisches Herz eingesetzt wurde, häufen sich die Geheimnisse um sie herum. Bei einem Auftrag stolpert sie durch eine Tür ins Dämonenreich und steht plötzlich dem gefürchtetsten aller Fürsten gegenüber. Doch zu ihrer Überraschung macht er ihr ein Angebot, das sie nicht ausschlagen kann. Denn auch er untersucht Vermisstenfälle und endlich sieht Hanae die Chance, mehr über ihren Vater zu erfahren.
Auf einmal steckt sie mitten in einer Verschwörung, die alles auf den Kopf stellt, was sie zu wissen glaubt, und sie hinterfragen lässt, was Gut und Böse für sie bedeutet. Wer sind die echten Monster: die Dämonen oder die Menschen? Zu allem Überfluss droht sie, ihr Herz an den Feind zu verlieren. Aber wie ist das möglich, wenn ebendieses schon vor 751 Tagen aufgehört hat zu schlagen?
Cover
Das Cover ist im Asiatischen Stil gehalten. Mittig zeigt es eine junge Frau im Profil an deren Hinterkopf ein Dämonengesicht, wie eine Maske sitzt.
Der Hintergrund ist eine große rote Sonne, am unteren drittel ist als Schattenschnitt die Skyline von Tokyo zu sehen. Vor welchem sich in großen hellen Buchstaben der Titel befindet.
Insgesamt ist es in beige und rot Tönen gehalten.
Rezension
Der Schreibstil ist leicht und angenehm. Jenny Piper nimmt einen mit in ein Tokyo, welches vor Armut und Gefahr nur so strotzt. Tagsüber versuchen die Leute ihrem Alltag nach zu gehen, so gut es möglich ist, nachts wird sich verbarrikadiert, da dann die Akuma eine Art Dämonen unterwegs sind. Bis auf die Menschen, die entsprechenden Reichtum haben oder auf der Skyfire Academy einen entsprechenden Abschluss erlangt haben bzw. weit genug gekommen sind, um ihre Lieben in den sicheren Stadtteil, hinter einer magischen Wand, zu bringen, leben.
Anfangs war mir Nae doch sehr unsympathisch, sehr ich bezogen. Was vielleicht ihrem Leben geschuldet ist. Sie lässt niemanden an sich ran, nur die Sorge um ihre Familie und die Suche nach ihrem Vater stehen im Vordergrund.
Sie lässt sich auf sehr gefährliche Geschäfte ein, um zu überleben, die allerdings niemand wissen darf.
Bis sie auf Gin trifft. Der ein ähnliches Schicksal teilt, doch in etwas größeren Dimensionen. Nae macht durch dieses kennenlernen eine sehr große Veränderung durch, was sie mir doch immer sympathischer gemacht hat. Sie fängt an Fragen zu stellen, sie öffnet sich und lässt ihre jahrelang erbauten Mauern fallen. Nae bemerkt, das es nicht nur schwarz und weiß gibt. Das manche Menschen, auch wenn sie es nicht zeigen, doch auf ihrer Seite stehen und versuchen ihr zu helfen. Oder einfach ein ähnliches Päckchen zu tragen haben und nur eine Maske ihrer selbst zeigen.
Mein Fazit
Eine sehr interessante, spannende Geschichte darüber, dass nicht immer alles schwarz oder weiß ist. Das manchmal doch einfach alles grau ist. Auch das es sich lohnt zu kämpfen und man ab und an auch Hilfe annehmen sollte. Mit Unterstützung ist vieles einfacher.