Sterbendes Blut – Marie Erikson
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Wer ist das größere Monster: der Vampir – oder der Mensch? London 1888: Kurz vor ihrer Hochzeit mit einem Anwalt erfährt Elisabeth, dass ihr bester Freund Ferenc ein Vampir ist. Zuerst ist sie entsetzt, doch dann zeigt Ferenc ihr seine Welt. Eine Welt, in der sich die Vampire ihre beinahe unerschöpfliche Zeit mit Wissenschaft und Forschung vertreiben. Dabei stellt sie fest, dass nicht alle Vampire so bedrohlich sind, wie sie dachte … und dass das wahre Monster womöglich längst unter einem Dach mit ihr lebt.
Cover
Ein Hingucker, da das Cover in weiß gehalten ist, wie eine Marmorplatte. Mittig ist ein Bouquet platziert, mit verschiedenen Blüten – allerdings alle in schwarz, weiß und rot. Drumherum sind Blutschlieren. Der Titel wurde zwischen die Blüten platziert – ebenfalls in weiß.
Rezension
Es fängt damit an, das Elisabeth den Leser in der Einleitung direkt anspricht und beginnt ihre Geschichte zu erzählten. Marie Erikson hat einen sehr bildhaften und mitreisenden Schreibstil. Man fiebert mit Elisabeth mit, was denn das Problem hinter der Veränderung ihres Mannes steckt. Geht mit ihr und Ferenc auf einen Ball durch welchen sie feststellen muss, das ihr bester Freund ein Vampir ist. Man lernt mit ihr zusammen, das Vampire unter uns leben und nicht so blutrünstig sind, wie sie immer dargestellt werden – sondern eher an Forschung und Weiterentwicklung interessiert sind.
Mein Fazit
Die Geschichte an sich ist sehr interessant gestaltet. Hier dreht es sich um Vampire meets Jack the Ripper. Allein diese Idee ist einfach genial. Leider konnte mich die Handlung zwischendurch nicht ganz abholen. Doch zum Ende hat sie mich so sehr gefesselt, das ich es nicht mehr weglegen konnte.