Dunkelblut: Zwischen Stein und Schatten – Kathryna Kaa

Dunkelblut: Zwischen Stein und Schatten – Kathryna Kaa

Eine packende Jugendystopie von Rache, Blut und Hoffnung.

SoMa heißt das künstlich geschaffene Superfood, das die Menschheit vor Hungersnöten und Seuchen gerettet hat, jedoch nicht ihre Menschlichkeit. Denn das helle Blut derer, die sich davon ernähren, sorgt nicht nur für allumfassenden Schutz. Es tötet auch jede tiefe Emotion.
Das sechzehnjährige Dunkelblut Vivien zählt zu der kleinen Gruppe von Menschen, die sich weigert, diesen Preis zu zahlen. Eines Nachts muss sie mitansehen, wie ihre Familie und ihre große Liebe ermordet werden. Vivien schwört bittere Rache. Doch auf der Suche nach den Schuldigen wird sie gezwungen, erschreckenden Wahrheiten und unvorhergesehenen, übermenschlichen Kräften entgegenzutreten, mit denen sie nicht gerechnet hat.

Eckdaten

Jugenddystopie

Ebook / Taschenbuch

390 Seiten

Cover

Das Cover ist in Rot und Schwarz gehalten und als Scherenschnitt gestaltet. In weiß ist im oberen Drittel der Titel zu lesen, welcher wie davon laufendes Blut dargestellt ist. Unterlegt ist es mit der Skyline der Stadt, welche gespiegelt zum Friedhof wird.

Im unteren Drittel sieht man drei Figuren, ein Mädchen mit einem Stock auf dem Rücken – welches die Hauptprota Vivien darstellen soll, einen Hund und einen Jungen, welche beide eine Rolle in der Handlung spielen werden.

An sich macht es einen sehr düsteren Eindruck und passt daher gut zur Handlung an sich.

Rezension

Eine Jugenddystopie über Liebe, Verlust, Erwachsen werden in einer sehr kaputten Welt. Kurz gesagt. Vivien ist 16 Jahre alt, daher in vieler Hinsicht sehr leicht gläubig und verliert von jetzt auf nach hin alles – ihre Familie, ihre große Liebe und ihre Identität. Was an sich ein interessantes Setting bietet. Anfangs ist es auch sehr mitreißend. Bis sie anfängt Rachegedanken zu entwickeln und alles und jeden mit „The Walking Dead“ zu vergleichen. Was ab einem gewissen Punkt sehr anstrengend zu lesen wird.

Der Schreibstil an sich ist gut lesbar, da sich die Handlung zwischen durch etwas zieht – vielleicht bin ich auch nicht mehr ganz in der Zielgruppe – etwas langatmig. Dann aber wieder massiv das Tempo der Handlung anzieht, das man gar nicht mehr aufhören möchte.

Mein Fazit

An sich ein interessantes Setting mit einigen tollen Wendungen, was aber noch einiges an Luft nach oben lässt.

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