Ein Tag mit dem Teufel – Charli Hukopf

Ein Tag mit dem Teufel – Charli Hukopf

Klappentext
Um aus dem Koma erwachen zu können, muss Jakob ein Spiel gegen den Teufel gewinnen. Sollte es ihm nicht gelingen, aus fünf Personen diejenige herauszufinden, welche nach ihrem Ableben in den Himmel darf, lässt ihn der König der Unterwelt sterben. Auf seiner kuriosen Reise wird er unter anderem in einen Banküberfall verwickelt, schlägt sich mit einem Hollywood-Regisseur und lernt die Liebe seines Lebens kennen. Doch stellen sich bei all der Aufregung die Fragen: Kann Jakob ein gerechtes Urteil fällen? Was ist Gerechtigkeit überhaupt?

Eckdaten:
Format: ebook / TB
ISBN (TB) : 9783947721283
Kosten: ebook 4,99 € / TB 11,99€
Erscheinungsdatum: 01.04.2019
Verlag: Mystic-Verlag

Jakob wird als der typische Nerd dargestellt, er geht seinem Bürojob nach und ansonsten ist er im Großen und Ganzen ein unscheinbarer Mensch, der seine Freizeit lieber hinter einem Monitor oder bei einer Convention verbringt. Er hat ein Auge auf die Sekretärin seines Chefs geworfen, die ein Männermagnet ist, wird von ihr allerdings abgewiesen. Sein einziger Freund, wenn man es so nennen kann, ist sein Kollege.
Nach einem Unfall, wacht er im Büro des Teufels auf und muss für diesen einige Aufgaben erledigen, bei denen er immer in verschiedene Personen schlüpfen muss, egal welcher Nationalität oder Geschlecht und findet sich dabei auch seinem Chef gegenüber.
In einem Interview hat Charli Hukopf erklärt, das er in diesem Buch einen Einblick in seine Gedankenwelt gibt. So kam ich mir teilweise wirklich vor. Viele Sachen liesen mich ein wenig verwirrt drein blicken, anderseits kullerten die Tränen vor Lachen.
Der Schreibstil ist leicht und locker und lässt sich flüssig lesen. Die Darstellung des Teufels als Detektiv aus einer alten 70iger Jahre Krimiserie war wirklich sehr amüsant, wie auch die Erscheinung der Kanzlerin.
Es wird auch mit Namensgebungen gespielt, wie der Name des Teufels alias Herr Belze Bub.

Auch beinhaltet das Buch gegen Ende eine kleine Überraschung für den Leser, was ich sehr gelungen fand.
Denn wer bestimmt eigentlich eine Geschichte? Der Autor oder der Leser?
Es ist ein gelungener Tag mit dem Teufel und ein sehr fantasievolles Buch, das unsere verwirrte Zeit doch sehr gut darstellt und zeigt, dass man auch mal hinter die Fassade schauen sollte. Und nicht alles glauben sollte was man sieht.

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